Die nationale Strategie Vision Zero

Trotz der Tatsache, dass die relative Häufigkeit von Arbeitsunfällen (Zahl der anerkannten Unfälle * 100 / Anzahl der standardisierten Vollzeitarbeiter) in den vergangenen Jahren signifikant zurückgegangen ist, und zwar im Durchschnitt aller Branchen von 27,44 im Jahr 1960 auf 5,37 im Jahr 2014, ist diese Zahl seit 2011 stabil.

Um diese Stagnation des Rückgangs der Arbeitsunfälle zu beenden, haben die nationalen Akteure ihren gemeinsamen Willen zum Ausdruck gebracht und sich verpflichtet, die Kurve der Arbeitsunfälle wieder nach unten zu biegen, insbesondere im Bereich schwerer und tödlicher Unfälle.

Mit der Unterzeichnung der Nationalen Charta VISION ZERO am 24. März 2016 beim Forum für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz haben die nationalen Akteure ein wichtiges Zeichen gesetzt, indem sie erklärten, dass sie gemeinsam für die Förderung der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz verantwortlich sind, einschließlich der Wegeunfällen und der Berufskrankheiten. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Eigenverantwortung, der Prävention und der Schulung auf allen Ebenen des Unternehmens.

Im Bewusstsein, dass die Vermeidung von Arbeitsunfällen auf geteilten Verantwortlichkeiten beruht, verpflichten sich die Partner der nationalen Charta VISION ZERO, einen Aktionsplan umzusetzen, um die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern, zu koordinieren und um ihr neuen Schwung zu verleihen.

„VISION ZERO“ bedeutet nicht, dass das Risiko am Arbeitsplatz gleich Null ist, sondern dass man die potenziellen Risikofaktoren so weit wie nur möglich absenken muss.

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ARBEITSUNFÄLLE
IM JAHR 2015 („régime général“)